Technik Seidenbilder Martina Sokoließ |
| Von der Idee zum Bild Zuerst ist da ein Traum, ein Gefühl, welches sich im Kopf langsam zu einem Bild verdichtet. Wird die Vorstellung konkreter, skizziere ich die Idee mit Bleistift auf Papier. In größeren zeitlichen Abständen wird die Skizze anschließend mehrfach überarbeitet. Gefällt mir der Entwurf, fertige ich eine Papierzeichnung in der Größe des späteren Seidenbildes an. Meine Zeichnungen haben Formate zwischen 50 cm x 70 cm und 100 cm x 100 cm. Anschließend pause ich die Zeichnung auf Seide durch. Ich benutze Crepe de Chine - Seide die vorher gründlich gewaschen wird. Jetzt wird die Seide auf den Seidenspannrahmen mit ca. 60 an Federn befestigten Haken befestigt. Der Rahmen wird in Höhe und Neigung justiert. Zuerst wird die Trennflüssigkeit Gutta auf die Seide aufgetragen. Sie verhindert das Ineinanderfließen der Farben. Ich benutze die Gutta auch, um Effekte wie Schraffierungen und Strukturen darzustellen. Nachdem die Gutta vollständig getrocknet ist, trage ich die Farben auf. Die Farbstimmung habe ich von Anfang an im Kopf und kann jetzt so richtig in den leuchtenden Seidenfarben schwelgen. Nach der Fertigstellung und dem Abtrocknen der Farben wird die Seide vom Spannrahmen abgenommen. Alle meine Seidenbilder werden von Fr. Blum ca. 4 Stunden lang fixiert. Nach dem Waschen und Bügeln wird das Bild faltenfrei auf eine feste Folie aufgezogen. Nachdem die Bildränder abgeschnitten sind, erhält das Bild ein Passepartout und wird eingerahmt. Für meine Ausstellungen benutze ich hierfür meistens Wechselrahmen. Da ich mich nicht ausschließlich mit Seidenmalerei beschäftige und immer mehrere Bilder in Arbeit habe, vergehen von der Idee bis zum fertigen Bild meist mehrere Monate. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir per mail mitteilen, wie Ihnen meine Bilder gefallen. Meine mail Adresse lautet: martina.sokoliess@silk-art.de |
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